| |
Ernst Schwitters redete seinem Vater zu, dieses Projekt in Angriff zu nehmen, in der Absicht, ihm über seine Niedergeschlagenheit im norwegischen Exil hinwegzuhelfen, die nicht zuletzt auf der Trennung von seinem Merzbau in Hannover herrührte, in dem er sein zentrales Lebenswerk sah. [...]
Das Atelier, eine Holzkonstruktion am felsigen Abhang ihres Gartens in Lysaker, wurde mit Ernsts Hilfe Anfang 1938 fertiggestellt. Die Innengestaltung des Merzbaus war noch unvollendet, als Schwitters 1940 aus Norwegen flüchten mußte.
Quelle:
Nicholas Wadley: Die Merzbauten in Norwegen und England.
in: Kurt Schwitters im Exil: Das Spätwerk 1937 - 1948. Marlborough Fine Art London 1981. S. 59.
|
|
|
|