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Auf Initiative von Kurt Schwitters wurde 1927 die "Ortsgrupe Hannover" der "Internationalen Vereinigung der Expressionisten, Kubisten und Futuristen" unter dem Namen "die abstrakten hannover" gegründet.
Die Gründungsversammlung in Schwitters Haus in der Waldhausenstraße 5 waren Carl Buchheister, Rudolf Jahns, Hans Nitzschke und Friede-Vordemberge-Gildewart geladen.
Eine Vereinigung von Expressionisten, Kubisten und Futuristen im Jahr 1927, mutet leicht parodistisch an: immerhin bezeichnete Schwitters im gleichen Jahr Expressionisten als "Maler ihrer sauren Seelen".
Das Manifest der "abstrakten hannover" knüpft in seinem Gestus an die von idealer Aufbruchstimmung der Jahre nach dem ersten Weltkrieg an: "Die Lebensberechtigung und das Ziel der Kunst ist Schaffung der neuen Menschen, die die neue Gesellschaft bilden werden." Die Gruppe bekannte sich zur autonomen, abstrakten Kunst, von der gesellschaftliche Entwicklung ausgehen werde, so sie denn zum Menschen vordringe und nicht von reaktionären Kunsthändlern blockiert werde.
Die wichtigste Arbeit der Vereinigung bestand folgerichtig darin, in Vortragsabenden mit prominenten Vertretern moderner Kunstströmungen (u.a. Naum Gabo, Alexander Dorner, Herwarth Walden) auf sich aufmerksam zu machen und sich gegenseitig beim Beschicken von Ausstellungen und beim Verkauf von Arbeiten zu unterstützen.
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