|
|||||||||||||||||||
|
|
||||||||||||||||||
| Öl auf Sperrholz, 47,7 x 38,8 cm
unten links: KS 39 Im Januar 1937 folgte Kurt Schwitters seinem kurz zuvor emigrierten 19jährigen Sohn Ernst nach Norwegen. Da sich die politischen Verhältnisse in Deutschland bald zuspitzten, kehrte er nicht mehr nach Hannover zurück. Bis 1940, als er erneut vor den einrückenden Deutschen fliehen mußte, lebte er in Lysaker, einem Vorort von Oslo, und in den wärmeren Monaten auf Hjertøya, einer kleinen Insel im Moldefjord. Dort hatte er 1934 für neunundneunzig Jahre eine winzige verfallene Hütte gemietet, die er nach und nach wieder herrichtete und dabei ‘vermerzte’. Die einzigen Bewohner der Insel waren das Ehepaar Eleonora und Theodor Hoel, deren rotgestrichenes Holzhaus Schwitters’ Hütte gegenüberlag. Es war ein beliebtes Motiv für den Künstler, der es in wechselnden Jahreszeiten und Perspektiven häufig dargestellt hat. [Auch in kleinen Prosastücken und Gedichten beschrieb Schwitters Hjertøya und das tägliche Leben mit dem Ehepaar Hoel. Anm. d. Red.] Provenienz Hannover, Sprengel Museum Hannover, seit 1995 (Leihgabe) – Hannover, Niedersächsische Sparkassenstiftung, seit 1995 (Kauf) – Hannover, Walter Koch, Kunsthandlung Refugium, bis 1995 (Kauf) – Zürich, Galerie Koller, 1978 (Kommission) – Hamburg, Hauswedell & Nolte, 1973 (Kommission) Inv.-Nr. D 3976 Quelle: Kurt Schwitters. Werke und Dokumente. Verzeichnis der Bestände im Sprengel Museum Hannover. Hrsg. Karin Orchard, Isabel Schulz. Sprengel Museum Hannover 1998. Der Katalog enthält weitere Informationen zu diesem Werk. (Ausstellungen und Veröffentlichungen) |
|
||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||