1923 - 1924
Kijk eens, wij sijn ... nicht dada, sondern MERZ
    Der Paradiesvogel
 
 
 
  1921 - 1922  
 
  1925 - 1926  
 
 
  Nun saß Hahnemann auf der kleinen Insel.
Er ging schnell rund herum und auch schnell kreuz und quer, denn größer war sie im Augenblick nicht. Es waren viele wilde Tiere da, aber Hahnemann erschreckte sich kein bißchen, weil sie lange nicht so wild aussahen, wie die im Zoologischen Garten. Sie fraßen sich auch nicht gegenseitig, sondern waren alle Freunde, und da merkte es Hahnemann:
DIESE INSEL WAR DAS PARADIES.
Sämtliche Tiere lebten hier ausschließlich von Pflanzen, die Löwen fraßen Zwetschen und Salat, im Höchstfalle einmal weichgekochte Eier, und die Schlangen gingen Äpfel kauend auf den Birnbäumen spazieren.
Und plötzlich fand Hahnemann zwischen Elefanten und Dromedaren seinen Paradiesvogel wieder.
Der tat ganz als wenn er hier zu Hause wäre und zeigte Hahnemann, wo man Schokolade und Apfelsinen finden kann. Es gab eine ganze Menge Schokolade im Paradiese, und es gab überhaupt alles da: ROLLER, HOLLÄNDER, RINGELSPIELE, APFELKUCHEN, RUSSISCHE SCHAUKELN, ZAUBERER, HAMPELMÄNNER, SCHLAGSAHNE, MOTORSEGELBOOTE, KASPERLETHEATER, UNTERGRUND- UND HOCHBAHNEN, RADIO UND ROTE AUTOS. - Das alles konnte Hahnemann benutzen, wenn er wollte. Darum bat er um einen Löffel voll Lebertran, weil der Onkel Doktor ihm den verordnet hatte, und wegen der Schokolade, die er hinterher essen durfte.


[Fortsetzung auf Seite 9]

[Der zitierte Text gibt nicht die originale Typografie wider. Anm. d. Red.]
 
 
  Die Märchen vom Paradies  
  MERZ 16/ 17  
... die Löwen fraßen ... im Höchstfall einmal weichgekochte Eier ...
 
 
 
   
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