1921 - 1922
Sie wissen wirklich nicht, was Anna Blume ist?!
    Mz 301 (Kartoffeln)
 
 
 
  1919 -1920  
 
  1923 - 1924  
 
 
  Collage, Papier auf Papier,
14,2 / 14,0 x 10,3 / 10,5 cm
unten rechts: K. Schwitters 1921.
unten links: [abgeschnitten] z 301 / [unleserlich, da abgeschnitten]

Inv.-Nr. KA 267/1969

Kurt Schwitters wurde nicht müde, die Autonomie des Kunstwerks zu betonen. Im Merzheft 6 heißt es: „Die künstlerische Gestaltung kennt den Zweck nicht. Das Kunstwerk gestaltet sich nur aus seinen Mitteln [...] Kunst ist ausschließlich Gleichgewicht durch Wertung der Teile.“ (Friedhelm Lach (Hg.): Kurt Schwitters. Das literarische Werk. Bde 1 – 5. DuMont Buchverlag Köln 1974 - 1988. Bd. 5. Köln 1981, S. 168)
Wesentlicher als das verwendete Material sei das „Formen“. Über die Merzzeichnungen kann Schwitters deshalb schreiben, es handele sich „um dem Wesen nach gemalte, das heißt flächig-farbig gestaltete kleine Arbeiten“, die wir als „Gemälde“ betrachten sollen. (Ebd., S. 254)

Provenienz
Hannover, Sprengel Museum Hannover, seit 1979 (Überweisung) – Hannover, Niedersächsisches Landesmuseum, 1970–1979 (Leihgabe) – Hannover, Städtische Galerie, 1970–1979 (Kauf) – Hannover, Karl Hölzer, bis 1970


Quelle:
Kurt Schwitters. Werke und Dokumente. Verzeichnis der Bestände im Sprengel Museum Hannover. Hrsg. Karin Orchard, Isabel Schulz. Sprengel Museum Hannover 1998. Kat.-Nr. 34.
Der Katalog enthält weitere Informationen zu diesem Werk. (Ausstellungen und Veröffentlichungen)
 
 
  Kartoffeln  
  Mz 301. 1921  
1921
 
 
 
   
 1921 - 1922