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| Lithografie, Papier, 24 x 20 cm (Bild), 38,7 x 28,5 cm (Blatt)
unten rechts: K. Schwitters. unten links: KS / 1921 Inv.-Nr. KA 58/1981 Die Druckerei des Bauhauses gab von 1921–23 die fünfteilige Mappenfolge „Neue Europäische Graphik“ heraus. Neben Schwitters’ dadaistischer Lithografie sind in der 3. Mappe Werke von dreizehn anderen Künstlern zusammengestellt, u.a. von Baumeister, Dexel, van Heenskerck und Marc. Die Grafiken wurden dem Bauhaus kostenlos überlassen, um das Institut finanziell zu fördern. Die 1919 in Weimar vom Direktor Walter Gropius eröffnete Kunstschule hatte zum Ziel, alle Kunstsparten, wie Architekur, Theater, Malerei, Fotografie oder Design mit dem Handwerk und einer zeitgemäßen funktionalen Form und Produktion wiederzuvereinen und zu erneuern. Schwitters’ Beziehungen zum Bauhaus waren von Beginn an sehr eng. Er selbst hat nie an der Schule gelehrt, obwohl er, nach Aussage seines Sohnes, dazu aufgefordert worden war. Aber er war mit vielen der dort Lehrenden, wie Moholy-Nagy, Paul Klee oder Oskar Schlemmer befreundet und stand mit ihnen in kontinuierlichem Austausch. Durch ihre teilweise von seiner Merz-Theorie inspirierten Werke und Lehrmethoden besaß Schwitters indirekt Einfluß auf manche Studenten (vgl. Gwendolyn Webster: Kurt Merz Schwitters. A Biographical Study. Cardiff 1997, S. 143ff.). Er hielt mehrmals Lesungen und Vortragsabende am Bauhaus und arbeitete 1926 an einem „Merzbuch“, das in der prominenten Bauhausbuchserie veröffentlicht werden sollte, jedoch Fragment blieb. Provenienz Hannover, Sprengel Museum Hannover, seit 1981 (Kauf) – Hannover, Privatsammlung, bis 1981 Quelle: Kurt Schwitters. Werke und Dokumente. Verzeichnis der Bestände im Sprengel Museum Hannover. Hrsg. Karin Orchard, Isabel Schulz. Sprengel Museum Hannover 1998. Kat.-Nr. 36 Der Katalog enthält weitere Informationen zu diesem Werk. (Ausstellungen und Veröffentlichungen) |
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