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Mit frommem Schauder betritt der Besucher das Allerheiligste, das Atelier des Meisters, und er wagt erst dann die Augen zu heben, wenn er sich ein Plätzchen erobert hat, wo ihm wenigstens ein wenig behindertes Stehen vergönnt ist. Die Einrichtung erweckt weniger den Eindruck eines Ateliers, als den einer Tischlerwerkstatt. Planken, Zigarettenkisten, Kinderwagenräder für Merzplastiken, verschiedenstes Zimmereiwerkzeug für die "genagelten" Bilder liegen zwischen Bündeln von Zeitungsbündeln, aus denen die wesentlichen Bestandteile der "geklebten" Bilder und für die Anna Blume-Gedichte herausgeholt werden. Mit liebevoller Sorgfalt werden hier die zerbrochenen Lichtschalter, beschädigte Selbstbinder, farbige Deckel von Camembertkäseschachteln, abgerissene bunte Zeugknöpfe und Straßenbahnfahrscheine aufbewahrt, um auf künftigen Schöpfungen eine dankbare Verwendung zu finden.
Quelle:
Alfred Dudalsack in Beilage zur Braunschweiger Illustrierten Woche, Braunschweig 1920.
Zitiert nach: John Elderfield: Kurt Schwitters. Düsseldorf 1987. S. 157
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Ateliers |
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Arbeitsräume bilden das Milieu, in dem der Merzbau gedeiht. |
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| Kurt Schwitters mit der "Heiligen Bekümmernis" im Atelier um 1920 |
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