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| Borkenstück, Öl auf Karton, Holz, Leinwand, 74,4 x 60 cm (Bild),
76,4 x 62 cm (mit originaler Rahmenleiste), 96 x 81,7 cm (Plexiglaskasten) unten rechts: KS 34 Rückseite, unten Mitte auf Keilrahmen : Kurt Schwitters Merzbild 1933, 2 Umschuldung Inv.-Nr. KA 151/1969 Die Entstehung des Bildes erstreckt sich über zwei Jahre, in denen Kurt Schwitters sehr wenige Einzelwerke geschaffen hat und sich, nicht zuletzt aufgrund der zunehmend bedrohlichen politischen Verhältnisse in Deutschland, auf die zurückgezogene Arbeit an seinem Merzbau in der hannoveraner Wohnung konzentrierte. Den rätselhaften Titel des Werks schrieb er schon 1933 auf die Rückseite des Bildes. Der Begriff „Umschuldung“ bezieht sich auf ein banktechnisches Verfahren aus dem Kreditwesen und scheint, wie so oft bei Schwitters, keinen unmittelbaren Bezug zum Bildinhalt zu besitzen. Interessant ist die letzte Überarbeitung des Werks von 1934, bei der er das Bild um 180 Grad drehte und die reliefartigen Fragmente einfügte. Ein konstruktivistisch gemaltes Ölbild wird durch wenige Eingriffe ‘vermerzt’. Es entsteht ein offeneres Bildgefüge mit einer spannungsreichen Wechselbeziehung zwischen malerischer Oberflächenbehandlung und Materialbeschaffenheit des Naturfragments. Provenienz Hannover, Sprengel Museum Hannover, seit 1979 (Überweisung) – Hannover, Niedersächsisches Landesmuseum, 1969–1979 (Leihgabe) – Hannover, Städtische Galerie, 1969–1979 (Kauf) – London, Marlborough Fine Art, bis 1969 (Kommission) – London, Lord’s Gallery, 1959 (Kommission) – Lysaker (Norwegen), Ernst Schwitters, 1948–1969 (Erbschaft) Quelle: Kurt Schwitters. Werke und Dokumente. Verzeichnis der Bestände im Sprengel Museum Hannover. Hrsg. Karin Orchard, Isabel Schulz. Sprengel Museum Hannover 1998. Kat.-Nr. 72. Der Katalog enthält weitere Informationen zu diesem Werk. (Ausstellungen und Veröffentlichungen) |
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