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| Collage, Papier, Feder auf Karton,
21,3 x 17,5 cm (Bild), 18,2 x 14,5 cm (Originalpassepartoutausschnitt), 32,9 x 14,5 cm (Originalpassepartout) unten rechts: K. Schwitters. 1922. unten links: Mz. 410. / irgendsowas. Rückseite, auf Originalpasse- partout: Kurt Schwitters Inv.-Nr. Sprengel II, 42 Nach 1921 erweitert Kurt Schwitters die eher verhaltene Farbigkeit seiner frühen Collagen um kontrastreichere Gegenüberstellungen. Viele Werke besitzen jedoch weiterhin eine dominierende Tonalität, die in ihrer Kohärenz den stabilen Hintergrund für farbkräftigere Einsprengsel bildet. Gerade diejenigen Arbeiten, bei welchen Schwitters sich auf eine monochrome Farbgebung konzentriert, zeigen sein immenses koloristisches Gespür am deutlichsten. Vom Farbeinsatz hängt entscheidend ab, ob sich die Bildelemente zu einer räumlichen Einheit fügen oder isoliert neben- einanderstehen. Laut Schwitters muß ein Bild „nur Wertung der Farbe“ sein. „Wie das Farbmaterial entstanden ist, bleibt gleichgültig beim Bilde. Wichtig ist nur, daß durch Wertung aller Farben untereinander das für das Kunstwerk charakteristische Gleichgewicht entsteht.“ (Friedhelm Lach (Hg.): Kurt Schwitters. Das literarische Werk. Bde 1 – 5. DuMont Buchverlag Köln 1974 - 1988. Bd. 5. Köln 1981. S. 133f.) Provenienz Hannover, Sprengel Museum Hannover, seit 1979 (Überweisung) – Hannover, Niedersächsisches Landesmuseum, 1969–1979 (Geschenk) – Hannover, Bernhard Sprengel, 1966–1969 (Kauf) – Hannover, Hanin Heine, bis 1966? – Hannover, Galerie von Garvens, 1922? Quelle: Kurt Schwitters. Werke und Dokumente. Verzeichnis der Bestände im Sprengel Museum Hannover. Hrsg. Karin Orchard, Isabel Schulz. Sprengel Museum Hannover 1998. Kat.-Nr. 39. Der Katalog enthält weitere Informationen zu diesem Werk. (Ausstellungen und Veröffentlichungen) |
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