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| Öl auf Leinwand, 59 x 79,8 cm
unten links: K. Sch 11. Der rechts und links von Bäumen eingerahmte Landschaftsausschnitt gibt den Blick frei auf das Wasser der Leine und zeigt zentral im Hintergrund die Wollwäscherei Döhren bei Hannover, die von 1868 bis 1972 existierte. Es wurde dort Rohwolle zum Verspinnen fertig aufbereitet, wobei dem Wollfett des Waschwassers die Pottasche entzogen und zu Schlempekohle, Lanolin u.a. weiterverarbeitet wurde. Seit 1909 studierte Kurt Schwitters an der Akademie der Künste in Dresden, wo in der Malerei ein Naturalismus gelehrt wurde, der auf das Erfassen von Details verzichtet. Der unregelmäßig pastose Farbauftrag des Gemäldes, der auf zahlreiche Übermalungen hinweist und den Gesamteindruck des Bildes mitprägt, läßt ein tastend-suchendes Vorgehen, beispielsweise bei der Wiedergabe des fließenden Wassers, erkennen. Provenienz Hannover, Sprengel Museum Hannover, seit 1979 (Überweisung) – Hannover, Niedersächsisches Landesmuseum, 1967–1979 (Geschenk) – Hannover, Clara Luyken, bis 1967 Inv.-Nr. PNM 831 Quelle: Kurt Schwitters. Werke und Dokumente. Verzeichnis der Bestände im Sprengel Museum Hannover. Hrsg. Karin Orchard, Isabel Schulz. Sprengel Museum Hannover 1998. Der Katalog enthält weitere Informationen zu diesem Werk. (Ausstellungen und Veröffentlichungen) |
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