i-Zeichnungen
Ready-mades aus der Druckerei
    I. (i-Zeichnung)
 
 
 
  Grafik  
 
  Merzmalerei  
 
 
  beschnittener Fehldruck,
13,4 x 13 cm (Bild),
25,2 x 20,8 cm (Unterlage)
unten rechts auf Unterlage:
K. SCHWITTERS 23.
unten links auf Unterlage: I.

Inv.-Nr. D 249

Als i-Zeichnungen bezeichnet Kurt Schwitters innerhalb seines Werkes Papierarbeiten, die in nichts weiter als im Ausschnitt eines vorgefundenen Druckerzeugnisses bestehen. „i“, eine Spezialform von Merz, ist laut Schwitters „das Auffinden eines künstlerischen Komplexes in der unkünstlerischen Welt und das Schaffen eines Kunstwerkes aus diesem Komplex durch Begrenzung, sonst nichts.“ (Friedhelm Lach (Hg.): Kurt Schwitters. Das literarische Werk. Bde 1 – 5. DuMont Buchverlag Köln 1974 - 1988. Bd. 5. Köln 1981. S. 148) Das Material, in dem Schwitters ‘künstlerische Komplexe’ für seine i-Zeichnungen entdeckt, besteht fast ausschließlich aus Abfällen von Druckereierzeugnissen, Fehl- oder Andrucke, die sich durch verwischte Formen und Farben, Überlagerungen oder Überschneidungen auszeichnen. In den zwanziger Jahren hielt sich Schwitters wegen seiner typografischen Arbeit häufig in Druckereien auf, wo er kontinuierlich Ausschau nach den ihn faszinierenden Zufallsprodukten hielt. [...]


Provenienz
Hannover, Sprengel Museum Hannover, seit 1987 (Leihgabe) – Hamburg, Privatsammlung, seit 1983 (Erbschaft) – Vockenhausen, Robert Michel, bis 1983


Quelle:
Kurt Schwitters. Werke und Dokumente. Verzeichnis der Bestände im Sprengel Museum Hannover. Hrsg. Karin Orchard, Isabel Schulz. Sprengel Museum Hannover 1998. Kat.-Nr. 42.
Der Katalog enthält weitere Informationen zu diesem Werk. (Ausstellungen und Veröffentlichungen)
 
 
  I. (I punkt)  
  i-Zeichnung 1923  
1923
1923
 
 
 
   
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