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| Lithografie, Papier, 11,7 x 8,9 cm (Bild), 33,3 x 26,2 cm (Blatt)
unten rechts: K. Schwitters. 1919. unten links: KS 19 [im Druck] unten Mitte: Probedruck. [unterstrichen] Die Lithografie wurde im November 1919 in der ersten Ausgabe der Zeitschrift „Der Zweemann. Monatsblätter für Dichtung und Kunst“ veröffentlicht. Einer der Herausgeber, Christof Spengemann, war ein Freund von Kurt Schwitters. Das Sprengel Museum Hannover besitzt zwei (identische) Abzüge, von denen einer als Probedruck gekennzeichnet ist. Auf seiner Rückseite befindet sich halbseitig und beschnitten eine expressionistische Lithografie des Hannoveraner Künstlers Otto Gleichmann. Basierend auf den Erfahrungen, die Schwitters in den Kriegsjahren 1917/18 als zwangsverpflichteter Werkstattzeichner im Eisenwerk Wülfel gemacht hatte, schreibt er rückblickend: „Dort gewann ich Liebe zum Rade, erkannte auch Maschinen als Abstraktion menschlichen Geistes. Seit dieser Zeit liebe ich die Zusammenfassung von abstrakter Malerei und Maschine zum Gesamtkunstwerk.“ (Friedhelm Lach (Hg.): Kurt Schwitters. Das literarische Werk. Bde 1 – 5. DuMont Buchverlag Köln 1974 - 1988. Bd. 5. Köln 1981. S. 84) Auf das Motiv des Rades, Metapher der fortschrittsbegeisterten Moderne und vor allem in Werken der italienischen Futuristen anzutreffen, greift Kurt Schwitters in diesen Jahren immer wieder zurück. Kreise und ihre Dynamik sind kompositionsbestimmendes Element zahlreicher Werke. Provenienz Hannover, Sprengel Museum Hannover, seit 1987 (Kauf) – Hannover, Galerie Rosenbach, bis 1987 Inv.-Nr. SH 1/1987 Quelle: Kurt Schwitters. Werke und Dokumente. Verzeichnis der Bestände im Sprengel Museum Hannover. Hrsg. Karin Orchard, Isabel Schulz. Sprengel Museum Hannover 1998. Kat.-Nr. 17 Der Katalog enthält weitere Informationen zu diesem Werk. (Ausstellungen und Veröffentlichungen) |
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