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| Öl, Gips, Stein,
14,8 x 17,6 x 13,7 cm Inv.-Nr. D 2574 Nach der Zeit der Internierung und einigen Jahren in London zog Kurt Schwitters 1945 mit seiner Lebensgefährtin Edith Thomas (genannt Wantee) nach Ambleside im ländlichen Lake District, wo er zurückgezogen und in bescheidenen Verhältnissen bis zu seinem Tod 1948 lebte. An seinen Freund und Kollegen aus der Zeit vor dem Krieg, Friedrich Vordemberge-Gildewart, schreibt er im Dezember 1945: „Hier male ich kleineren Formats und modelliere sehr klein, Taschenformat. Meine Skulpturen sind neu für mich, sie sind meine besten Arbeiten zur Zeit.“ (Vordemberge-Gildewart. Briefwechsel Bd. II hrsg. v. Volker Rattemeyer/ Dietrich Helms. Wiesbaden 1997, S. 232) Souverän handhabt er ein Formenrepertoire, das organische und konstruktive Elemente individuell abwandelt oder auch vereint. Die Plastiken strahlen trotz ihre geringen Größe ein dynamisches Potential aus, das ihren Platz auch ohne Sockel sicher im Raum verortet. Provenienz Hannover, Sprengel Museum Hannover, seit 1985 (Leihgabe) – Hannover, Sammlung NORD/LB in der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, seit 1994 (Kauf) – Lysaker (Norwegen), Ernst Schwitters, 1948–1994 (Erbschaft) Quelle: Kurt Schwitters. Werke und Dokumente. Verzeichnis der Bestände im Sprengel Museum Hannover. Hrsg. Karin Orchard, Isabel Schulz. Sprengel Museum Hannover 1998. Kat.-Nr. 102. Der Katalog enthält weitere Informationen zu diesem Werk. (Ausstellungen und Veröffentlichungen) |
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