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| Öl, Wellpappe, Gips,
vermutlich Holz, 57,8 x 13,3 x 15,6 cm Inv.-Nr. D 28 Provenienz Hannover, Sprengel Museum Hannover, seit 1979 (Leihgabe) – Hannover, Sammlung NORD/LB in der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, seit 1994 (Kauf) – Hannover, Niedersächsisches Landesmuseum, 1969–1979 (Leihgabe) – Lysaker (Norwegen), Ernst Schwitters, 1948–1994 (Erbschaft) [Eine der hannoverschen Madonna ähnliche Komposition schuf Schwitters Mitte der 40er Jahre. In dieser Zeit setzte er immer wieder aktualisierend mit seinen älteren Arbeiten auseinander und entwickelte sie weiter - so scheinen leichte Variationen der alten Form die sakrale Madonna in einen stilisierten Pflanzenschößling verwandelt zu haben. Dabei bleiben in der späten "Madonna" durchaus Spuren der frühen erhalten. Sie ist weniger streng und eindeutig, dafür komplexer, vielschichtiger, verspielter. Der alternative Titel "High Red Spot, Low, Mushroom Column" bringt die Vieldeutigkeit zum Ausdruck, indem er eine abstrakte Interpretation (high red spot - auf der Rückseite des Kopfes), eine bildlich-stilisierende (low mushroom column - Pilz) und eine sprachlich-assoziative (mushroom ist auch der Emporkömmling) miteinander verschränkt. Text.d.Red.] Quelle: Kurt Schwitters. Werke und Dokumente. Verzeichnis der Bestände im Sprengel Museum Hannover. Hrsg. Karin Orchard, Isabel Schulz. Sprengel Museum Hannover 1998. Kat.-Nr. 94. Der Katalog enthält weitere Informationen zu diesem Werk. (Ausstellungen und Veröffentlichungen) |
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