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Schwitters Prosa überwindet fließend die Gattungsgrenzen erzählerischer Dichtung. Kurzgeschichten werden unter dem Einfluß von Merz zu Grotesken oder fantastischen Berichten, Märchen typografisch bebildert, ein Roman beginnt wie ein Drehbuch, integriert Gedicht und Reden und bleibt doch Fragment.
Während die klassische Merzprosa sprachliche Kompositionen konstruiert, beschreibt die Prosa neuer Sachlichkeit Szenen einer nach Merz-Regeln funktionierenden Welt.
"Schacko" ist eine herzzerreißende Liebesgeschichte von "son nackiges Tierche", die literarisches Erzählen als niedergeschriebene Komposition eines mündlich gegebenen Berichts thematisiert.
Schwitters rezitierte die Geschichte häufig auf seinen Vortragsabenden. 1931 kommentierte er sie und lieferte damit eine Anleitung zur Interpretation seiner Prosa.
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Merzprosa
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Anwendung des Prinzips Merz in der Prosa |
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Prosa neuer Sachlichkeit
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Konventionell erzählte Merzwelten |
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