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Der Merzbau entwickelte sich aus dadaistischen Skulpturen in Schwitters Atelier.
Um 1919/ 1920 konstruierte Schwitters hier Plastiken wie den "Lustgalgen", die "Kultpumpe", "Die heilige Bekümmernis" und eine erste "Merzsäule" aus objets trouvés und Abfällen, die sich im Atelier angehäuft hatten.
1921 mußte Schwitters dieses Atelier aufgeben und in einen anderen Raum umziehen. Hier arbeitete er spätestens ab Anfang 1923 an einer zweiten "Merzsäule" und der "Kathedrale des erotischen Elends", auch die "Große Säule" oder kurz "KdeE" genannt.
Während Plastiken wie "Die heilige Bekümmernis" in sich geschlossene, fertige Werke zu sein scheinen, wurden die "Säulen" immer wieder verändert und erweitert und tragen damit, wie der Merzbau selbst, Züge des Unvollendeten.
Diese drei Skulpturen, die im Atelier entstanden und verblieben, bilden die ersten Säulen des Merzbaus: sie wurden erweitert und in Beziehung zu anderen Objekten im Atelier gesetzt.
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Ateliers
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Arbeitsräume bilden das Milieu, in dem der Merzbau gedeiht. |
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Große Säule
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Die dritte Säule, die Kathedrale des erotischen Elends, markiert den eigentlichen Beginn des Merzbaus |
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