Merzbau Hannover  
Erster Merzbau 1923 - 1936  
 
 
  Merzbau  
 
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  Der erste Merzbau entstand im Atelier des Schwitterschen Wohnhauses in der Waldhausenstraße 5.
Schritt für Schritt verwandelte Kurt Schwitters die Gegenstände, Materialien und Arbeiten, die sich im Atelier befanden, zu Ensembles und den Raum selbst zu einem künstlerischen Gebilde.

Schon ab 1919 enstanden dadaistische Plastiken, die gewissermaßen die ersten Säulen des Merzbaus bildeten.
Die ausdrückliche Behandlung des Arbeitsraumes als eine künstlerische Konstruktion begann jedoch erst um 1923, nachdem Schwitters aus seinem ersten Atelier in ein neues hatte umziehen müssen.

In seinem fortgeschrittenen Stadium war der Merzbau ein vielschichtiges Gebilde mit Säulen, Grotten, Gruppen und Höhlen, das Schwitters bis zu seiner Emigration aus Deutschland ständig erweiterte und verdichtete.

1943 wurde das Haus in der Waldhausenstraße, und mit ihm der erste Merzbau, bei einem Bombenangriff zerstört.

Das Kernstück des Merzbaus, das ehemalige Atelier, wurde Anfang der 80er Jahre rekonstruiert. Diese Rekonstruktion befindet sich heute im Sprengel Museum Hannover.
 
 
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  Für dieses Informationssystem wurde ein VRML basiertes 3D-Modell des Merzbaus erstellt. Fotos vom originalen Merzbau und Videoaufzeichnungen aus der Rekonstruktion liegen dem Modell zugrunde.  
 
 
 
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