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| Für Schwitters war der MERZbau sein Lebenswerk.
Dreimal begann Kurt Schwitters den MERZbau zu errichten, zuerst in Hannover, 1937 in der norwegischen und 1947 in der englischen Emigration. Der hannoversche Bau fiel 1943 einem alliierten Bombenangriff zum Opfer, den zweiten vernichtete 1951 ein Feuer. Der dritte Bau, in einer ehemaligen Scheune errichtet und deshalb MERZbarn genannt, blieb unvollendet stehen. [...] [Den Merzbauten war] ein Status prozeßhafter Veränderung, ständigen Wandels und damit des Unvollendeten werkimmanent [...]. Ein Ende im Sinn einer Fertigstellung war nicht vorgesehen, der MERZbau war unvollendet, "und zwar aus Prinzip" (Schwitters). Diese Aussage beinhaltet, daß es der Idee nach nur "den" MERZbau gab und es lediglich den vielen widrigen Lebensumständen zu verdanken ist, daß derer drei entstanden sind. Quelle: Dietmar Elger: Der MERZbau. in: Merz = Kurt Schwitters. Sprengel Museum Hannover 1986. S. 248 |
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