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i-Zeichnungen sind papierne Ready-mades. Schwitters nahm Druckerei-Abfälle, Fehldrucke, die beim Vorlauf der Maschinen entstanden, beschnitt sie, klebte sie auf Karton und erklärte sie zur i-Zeichnung.
Bei den von Schwitters ausgewählten Blättern liegen Schichten mehrerer Druckvorlagen übereinander. Es sind gewissermaßen Collagen, die zufällig im technischen Prozeß geschaffen wurden, zweckfreie Maschinenprodukte, durch den Künstler entdeckt und zu einer Komposition umgewertet.
Die künstlerische Tat, erklärte Schwitters, besteht "durch Zugreifen allein" und im Wählen eines Bildausschnitts. (Kurt Schwitters: MERZ 20. Katalog, Hannover 1927)
Und weil diese Art der "Gestaltung so einfach zu sein scheint wie der Buchstabe i", nannte er die Bildgattung i-Zeichnungen. (Kurt Schwitters: MERZ 2 Nummer i, Hannover 1923) |
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